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Gedenkt Skara Brae!

Alter weiser Mann

Kaum war der Junge um die nächste Ecke verschwunden, trat ein hagerer, älterer Herr mit grauem Backenbart an die Tafel. Er klopfte zweimal mit seinem Gehstock auf das Pflaster, bis sich die Umstehenden zu ihm umwandten.

„Minnersbach! Ausgerechnet Minnersbach!“, rief er und schüttelte den Kopf. „Habt ihr denn alle vergessen, was man sich über diesen Ort erzählt? Dort laufen neuerdings Dämonen frei umher, als wäre es das Natürlichste der Welt! Feuer lodert, wo keines lodern sollte, und Ungeheuer streifen durch die Felder, dass einem ehrbaren Menschen das Blut in den Adern gefriert. Zu meiner Zeit hätte man eine solche Gegend gemieden wie die Pest – und das mit gutem Grund!“
Er deutete mit dem Stock auf das Pergament. „Und glaubt ja nicht, die feinen Herren von Minnersbach scherten sich auch nur einen Deut um eure Sicherheit. Mit keinem Wort steht hier geschrieben, wer euch vor den Bestien schützen soll! Nein, nein – ich sage euch, die hoffen doch nur darauf, dass den ehrbaren Pferdehändlern die Tiere beim ersten Gebrüll durchgehen. Und während die armen Leute ihren Rössern über Stock und Stein hinterherjagen, übernehmen die Herren von Minnersbach den Markt und streichen den Gewinn selbst ein. So läuft das heutzutage! Kein Anstand mehr, keine Ehre.“
Er rückte seinen Hut zurecht und blickte streng in die Runde. „Wer klug ist, bleibt zu Hause und kauft sein Pferd bei einem anständigen Züchter, den er kennt. Wie es sich gehört.“

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