Die Entführung im Jahr der Blütenfee
Yaquiria Aralzin, heithol’lilthor
Was bisher geschah: Ein Klopfen gegen die Tür des Hauses Aralzin und Telperien wurde gemacht. Ein paar Elfen hatten ihn schon erblickt, sie spielten im Vorgarten an einem magischen Baum der in der Zukunft stand und von Runensteinen umgeben war. Die meisten unterbrachen ihre Tänze nicht und doch kam einer neugierig dem Reiter entgegen, der seine wahre Gestalt hatte. Das Nachtmahr auf dem er Ritt hatte eine brennende Mähne, es war pechschwarz und die Hufe waren ebenfalls entflammt, es schnaubte heiße Schwefeldämpfe aus und wirrte einmal laut auf. Erst jetzt kamen auch die restlichen Elfen näher und waren bewaffnet. Die Augen zusammengekniffen und die Brauen angezogen blickte sie in die leere des Schattens, wo sie das Gesicht vermutete. „Was führt dich hierher Nichtgeborener? Mitten in den Zauberwald Yew. Du weißt wie ich das du hier keine Chance hast, es ist mir auch schleierhaft wie du es bis hierher geschafft hast. Doch sei gewiss, wir kämpfen bis zum erlischen dieser Existenz gegen dich!“ Der Reiter lachte laut auf und hob die Hand beschwichtigend hoch, ein kurzes aufflammen kam aus dem Gesicht, als hätten die Augen der dunklen Gestalt zwei kleine Flammen hinaus gestoßen. „Elfe ich bin hier weil es der Wille meines Meisters ist und ich bin hier um mit dir zu reden obwohl es mir zu wider ist, im Normalfall hätte ich einfach einen deines Gleichen entführt und dich erpresst, aber es ist dir anderes vorbestimmt, leider. So höre nun zu, denn ich wiederhole mich nicht. Du hast vor einiger Zeit ein Schwert gefunden, das Schwert Everfrost, jenes hat dich aber wieder verlassen. Seine Bestimmung ist es Leute zum Bösen zu verleiten und den Wille der Träger zu brechen, du hast es sicher gemerkt weil einige deiner Freunde kampfeslustiger waren und es nur ehrliche Menschen hatten, als es dann zu oft scheiterte musste es neue Kräfte gewinnen in dem es sich von der Lebenskraft seiner Opfer nährte. Doch nun musst du es aufhalten dafür gebe ich dir das Gegenstück, wenn ich es auch ungern tue, da niemals ein Lichtgesinntes Wesen dieses mächtige Schwert hätte bekommen dürfen. Es heißt Infernalis und ist ein Schwert aus purem Feuer, es stammt aus der heiligen Flamme. Du wirst an seiner Aura erkennen, dass ich die Wahrheit spreche. Du wirst nun nach dem Harken fragen an der Sache, dies ist leicht erklärt. Der Träger von Everfrost wird bei einem Kampf mitmachen und nur du kannst ihn stoppen, der Kampf ist einer wie du ihn kennst, das Gute gegen das Böse und es ist an dir ob du das Leben von Unschuldigen schützen willst oder nicht. Ob du meinst das es für den Weg Ostens den du gehst richtig ist. Den Termin und den Ort hast du auf diesem Zettel, du musst allein kommen, das Schwert Infernalis ist ebenfalls für dich, entscheide Weise Elfe.“ Dann zog er das Schwert aus der Scheide und reichte es der Elfe. Es war ein langes Schwert, mit einer dürren Klinge aus weißem Lichtfeuer. Ehrfürchtig hob die Elfe das Schwert empor und musterte es kurz, dann blickte sie auf um nach dem Reiter zu sehen doch er war weg. Sie sah einige brennende Fußspuren und hörte in der Ferne ein hallendes Schnauben von dem Pferd. So also fand der Reiter das vierte Opfer und war mit Yew fertig. Gedanken - Yaquiria „Herr Osten, Du bist das Leben, das ich leben möchte. Du bist das Licht, das ich anzünden möchte. Du bist die Freude, die ich teilen möchte. Du bist der Friede, den ich geben möchte. Du bist alles für mich, und ohne dich kann ich nichts tun“ Kaum war seine Antwort verstummt überreichte er Yaquiria das Schwert ehe sie etwas erwidern konnte. Sie fühlte das er die Wahrheit sprach, aber auch das etwas an diesem Kampf nicht stimmte, doch sei es drum, sie hatte die Chance Leben von Unschuldigen zu Retten, auch wenn sie dafür kämpfen musste, das Worte nicht helfen würden, war ihr klar als sie das Schwert in den Händen hielt. Feuer und Eis sollten gegeneinander antreten, das Schwert Everfrost war also doch eine böse Klinge und die alten Legenden waren falsch überliefert, sie konnte nur hoffen, das die Klinge keinen Schaden angerichtet hat, grade Van hatte die lange Zeit mit der Klinge sehr belastet, doch wer sollte schon vermuten das ein Schwert die Ursache sein könnte, auch das Hunk bei den Wikingern nichts getan hat könnte nun also doch eine Erklärung sein. So also trug sie eine verschollene Klinge, ein Feuerschwert, welches nicht eines der vielen war, die Leute schon hatten, denn dieses Feuer war aus der heiligen Flamme geschaffen, zusammen mit ihrem Hüter würde es eine gute Kombination ergeben. Sie würde zu dem Ort des Geschehen auf Valdra reiten, Valdra war die verfluchte Form die ein Einhorn bekam, es war eine Reitechse, ein Ostard, Yaquiria hatte erfahren das die meisten Einhörner und ihre dunklen Verwandten, die Nachtmahre in diese Form gesteckt worden, von einem bösen Magier mit dem Namen Marrach, zumindest vermutete man das. Sie würde wieder kämpfen müssen, sogar einen alten Kampf zweier Mächte austragen, Feuer und Eis traten zum Kampf an. Die Elfen wollten logischerweise Yaquiria begleiten, doch sie hatte alleine zu kommen und so sollte sich ihr Schicksal entscheiden. Die Elfen sprachen noch lange über das Geschehen und die Elfe hatte sich gut vorzubereiten, sie spürte dass es ein wichtiger Kampf war. Nach einem Kampf gegen den Träger von Infernalis und einigen anderen Widersachern wurde sie verraten und nicht wieder zurückgebracht, sondern direkt in das Fegefeuer geworfen. Beiträge in diesem Thread
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