Alles begann damit das eine Menschenfrau das Problem hatte, das ihr Orkverfolger schneller war.
Sie geriet in Gefangenschaft und sollte später dafür sorgen dass die Kolonie ein Ei ausbrütete statt es zu verspeisen.
Die Frostelfen hatten die Weisheit in der Kolonie und erkannten das es nicht normal war, das eine ihrer Gefangenen ein Ei zur Welt brachte statt einem Kind, so holten sie es zu sich bevor die Orks es in die Finger bekämen.
Die Zeit verstrich und aus dem Ei schlüpfte die kleine Iggwilvwaaagh. Ihr Aussehen war blasser als bei den Orks üblich und sie wirkte nicht ganz so bulkig, würde wohl in beiden Kulturen einfach ausgesetzt werden, doch ihre astrale Signatur war zu erkennen und so ging man ein Experiment ein. Die Elfen drängten das neugeschlüpfte Kind einer Eisorkfamilie auf die eh grade Nachwuchs hatte und sicherte Beistand zu.
Schon die Kinder in der Kolonie auf der Eisinsel mussten früh lernen sich zu verstecken und mit anzupacken. Verstecken war wichtig, denn es kamen regelmäßig Eindringlinge von der Außenwelt in ihre Heimat welche die Sündenhöhle Deceit war um dort die Bewohner abzuschlachten und nach Reichtümern zu suchen. Es waren zum Glück nur gierige Leute, denn die Lebensgrundlage die kleinen Felder in denen man Essen anbaute wurden ignoriert. Es gab immer Teile der Gemeinschaft die geopfert wurden zur Verteidigung und Ablenkung damit die anderen überleben konnten.
Während der Angriffe nutzte man geheime Hänge welche sich in vermeintlichen Sackgassen befanden oder in Zellen welche für Gefangene angedacht waren. Die Wände würden sich verschieben lassen und waren gut getarnt, zu mal auch keiner sich je die Mühe machte die Gegend ausgiebig zu erkunden.
So wuchs man auf in stetiger Mischung aus Angst und Hass gegenüber den Mördern aus der Außenwelt, egal welches Volk es war, sie kamen alle her zum Töten. Es sollte aber auch friedliche Tage geben, jene Tage in denen die kleine Igg lernen sollte und würde.
Es ging am Anfang zu den Sumpffeldern, dort baute man Essbare Wurzeln an, sie sahen aus wie einfache Baumwurzeln die unter Wildwuchs litten, aber tatsächlich sehr nahrhaft waren.
Wann immer sie also dort war, lernte sie den Anbau von Pflanzen, Kräutern und Nahrung und wie man sich um verschiedene Dinge dort kümmern musste damit sie optimal gedeihen konnten. Jedes Biom würde andere Anforderungen an sie stellen und sie müsste sich dann dem Anpassen. Es gab an Zutaten also diverse Pflanzen, aber auch die verbreiteten Dinge wie Alraune, Blutmoos, Nachtschatten und das leider nicht essbare von einigen Höhlenspinnen die Spinnenseide, jene wurde mühsam von den Elfen dort geerntet, schließlich gab es hier nicht den Luxus von Riesenspinnen.
Die Schamanen unter den Höhlenbewohnern hatten sich auf allerlei Pilze spezialisiert, die entweder wild in den Höhlen wuchsen oder auf Leichen gezüchtet wurden. Doch auch Farne sollte man zum Essen als auch als Zutat für Zauber kennenlernen, meist waren es Dinge welche die Oberflächler nicht kannten und die Höhlenbewohner aus der Not heraus substituieren mussten.
Auf der Eisinsel hatte man außer in den wenigen Höhlen die es gab sonst keine Vegetation, daher war es zum Glück die meiste Zeit über verlassen. Es lebten außerhalb des Gebirges nur die Wikinger aus Vinetta, sie folgten dem Hjaldnirglaube und nicht dem Naturaspekt wie jene in den Höhlen. So waren auch sie eine lange Zeit Feinde.