Online: 10

Auf dem Friedhof

Tath'raen

Tath'raen hatte es endlich geschafft. Er war nun wieder bei der Wache von Elashinn. Ein gutes Gefühl, wieder eine Aufgabe zu haben. Er konnte nun wieder in Rüstung und mit großen Waffen durch die Stadt laufen und er erntete die Blicke, die er sich verdient hat. Leider brachte dieser Erfolg auch viele sinnlose Aufgaben mit sich. Eine verlaufene Tiefenrothe oder ein Streit zwischen der Gemüsehändlerin und dem Schlachter-Ork. Nichtigkeiten.

Als Tath'raen gerade auf seinem Rundgang war, bemerkte er am Friedhof von Elashinn etwas, was er zunächst auch als Nichtigkeit abtun wollte: Das Stöhnen einer Person. Zwar war er ein Wächter der Stadt, aber einen guten Hinterhalt, würde er nicht verhinden. Jedoch war dieses Stöhnen irgendwie seltsam, also sah Tath'raen nach. Kaum bog er auf das Friedhofsgelände ein, begegnete er einem lebenden Toten. "Was bei der Göttin geht hier vor?" - Fragte er mehr zu sich selbst als zu dem Untoten. Letzterer murmelte etwas von "Gehirnen!" und ging auf Tath'raen zu; eben so, wie Untote es zu tun pflegen. Tath'raen verengte die Augen und Zorn stand auf seiner Stirn. Der Untote hatte ihn fast erreicht, als er rasch seine Großaxt hochzog und den Kopf der Kreatur von unten nach Oben durchtrennte. Der einstmals tote Körper viel nun wieder tot in sich zusammen.

Tath'raen zog die Augenbrauen zusammen und dachte nach. Wenn hier ein Untoter rumläuft - auf dem Friedhof - dann hat das nichts gutes zu Bedeuten. Sein Blick viel auf die große Gruft und in den Schatten der Rundbögen und Säulen sah er weitere untote. "Bwael - Usstan dachte schon, dass der Tag langweilig wird." Dies war keine Aufgabe für einen Attentäter in den Schatten. Dies war eine Aufgabe für ihn und seine Axt.

Beiträge in diesem Thread