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Zeichen und Wunder

Alicent von Finsterrode

Radikal - das beschrieb die Änderungen im Leben Alicents wohl am besten.

Er hatte an der Seite seines Onkels subversiv an den Grundfesten Britains gehämmert (Der Hammer war recht klein, aber das spielte im Nachgang kaum eine Rolle).
Er war nach Jhelom gezogen. Nachbar des Mindlor Alirak und Begründer der ersten Jhelomer Kämpferschule. (Mit nur einem einzigen erfolgreichen Schüler, aber das spielte im Nachgang kaum eine Rolle).
Dann setzte er diese Anstrengungen in Minoc fort - zurück im Reich, immerhin, doch mehr geduldet. (In diesem Haus waren mittlerweile die Roswyldes zu Hause, aber das spielte für die Geschichte kaum eine Rolle).

Und jetzt? Wieder in Britain. Er hatte eine kleine, etwas in die Jahre gekommene Villa aus dem Besitz der Familie in Beschlag genommen - die Goldmünzen sprudelten nicht mehr so wie früher, aber er kam zurecht.

Doch die Aufgabe fehlte ihm. Die alten Freunde fehlten ihm. Sogar seine verdammte Familie fehlte ihm.

Und dann sah er den Aushang. Die geflügelte Schlange war die letzte Konstante in seinem Leben. Auch wenn er laut seit Jahren weder von noch mit ihr gesprochen hatte, galt ihr der erste und letzte Gedanke jedes Tages.

Ein Tempel nahe Yew - er würde ein ausdauerndes Pferd satteln, und selbst nachsehen. Der Weg war auch nicht weiter als zum Schrein auf Jhelom, den er selbst mit errichtet hatte.

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