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Genug Skelette erlegen... [Neue Heldentaten]

... um eine zehn Meter hohe Mauer entlang der Reichsgrenze zu errichten

Der Gedanke ist nicht neu — ich habe ihn schon einmal gehört, von einem Trinker in einer Taverne in Moonglow, der mehr Met als Verstand im Kopf hatte. Der Aufwand wäre enorm. Wochen, vielleicht Monate auf Friedhöfen, in Höhlen, in den Ruinen der alten Welt — immer wieder Skelette, immer wieder dieselben klappernden Gegner, die man mit einem einzigen sauberen Hieb erledigt, wenn man weiß was man tut. Und ich weiß, was ich tue.
Das ist das Problem.
Aufwändig, ja. Mühsam, ja. Aber heroisch? Nein. Eine Mauer aus Knochen klingt beeindruckend, bis man erklärt, wie sie entsteht — ein Skelett nach dem anderen, methodisch, fast handwerklich. Es wäre eine Leistung der Ausdauer, nicht des Mutes. Und Ausdauer allein füllt keine Tavernen.

Ich verwerfe es.

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