Unter dem Flüstern der Schlange
Tanara Vasai
Die Kerzen warfen ein unruhiges Licht an die Wände der Kirche, als würden Schatten darin leben, die sich meinem Blick entzogen. Mein Gebet war kein klares Flehen, sondern ein Flüstern – tastend, suchend. Etwas antwortete. Nicht in Worten. Eher wie ein leises Ziehen, ein Gedanke, der nicht ganz aus mir selbst stammte. In diesem Moment trat Lord Talfar aus der Stille hervor. Seine Präsenz wirkte… passend. Nicht wie ein Zufall, sondern wie eine Konsequenz. Als hätte der Pfad, den ich unbewusst beschritten hatte, genau hierher geführt. Seine Worte waren ruhig, doch darunter lag etwas Unnachgiebiges. Keine Gnade für Zweifel, nur die Erwartung, dass man ihnen begegnet. Ich hätte gehen können. Doch ich blieb. Nicht, weil ich musste – sondern weil ein Teil von mir wissen will, wie tief dieser Weg führt. Und ob das, was mich gerufen hat… mich am Ende verschlingt oder formt. Beiträge in diesem Thread
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