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Ein Schrei [Die Expedition][Ein Rückblick]

Ein Chronist

lies Gregor Etipaga zusammenzucken und sich reflexartig zur Quelle umdrehen. Was er dort erblickte lies ihn erschaudern. Einer der Bergleute, zum Glück niemand aus seiner Gruppe sondern von den fünf Fremden, lag dort am Boden. Oder zumindest die verkohlten noch leicht brennenden Überreste die einmal dieser Bergmann waren. Sein Blick wanderte zu den verbleibenden vier fremden Bergleuten und das Entsetzen in ihren Gesichtern hätte nicht einmal ein Blinder übersehen können. So Ruckartig er sich zu dem am Boden liegenden Bergmann umgewandt hatte, so schnell schaute er jetzt zu seinem Vorarbeiter in der Hoffnung zu erkennen was jetzt zu tun war.

Doch dieser hatte kein Auge für die katastrophale Situation sondern war in ein Gespräch mit einem weißhaarigen Mann verwickelt. Nur an einem Fingerzeig seines Vorarbeiters konnte er erkennen dass diesem der rauchende Leichnam bewusst war und sich das Gespräch wohl zumindest zum Teil auch um diesen zu drehen schien.

Er hatte die Geschichten gehört Dass man in Düsterhafen darauf achten musste, wen man wie ansprach oder wem man eine flapsige Bemerkung zuwarf. Der am Boden liegende wohl nicht, oder er war der Meinung gewesen über solchen Sachen zu stehen. Gregor war froh nicht das Wort führen zu müssen. Zu deeskalieren um nicht als nächste verkohlter Haufen auf dem Boden zu landen, das war nicht Seins. Seine Welt waren die tiefen Stollen im Berg, die Spitzhacke in der Hand und die Erzader vor ihm im Gestein.

Hier und jetzt konnte er nur versuchen die Ruhe zu bewahren und seinem Vorarbeiter zu vertrauen. Ein Vertrauen, dass die restlichen vier der anderen Gruppe nicht mehr hatten und sich daher langsam vom Ort des Geschehens entfernten. Ihren toten Kameraden ließen sie zurück, helfen konnten sie ihm sowieso nicht mehr und ihnen war vermutlich die Gefahr zu groß selbst noch einmal den Zorn des Weißhaarigen auf sich zu ziehen.

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