Tath'raen saß auf dem Dach von Lyr'sas Haus und schaute auf die Stadt herab. Neben ihm auf einem Beistelltisch ein Glas Wein. Er sinnierte gerade darüber nach, was er mit dem Leder der beiden erschlagenen Drachen, dem Balron-Schädel, den nutzlosen Rüstungen dieser lichten "Paladine", den Stiefeln des Goldenen Drachen oder diesem Kristall aus einer Höhle des Underdark machen sollte; ob es alles Prüfungen Lloth' waren oder einfach sein Job. In eben jenem Moment trat in sein Blickfeld jedoch seine Wahre Prüfung. Eine Prüfung der Geduld, des Anstands, stählernder Nerven und ewiger Geduld: Lyr'sa. Lyr'sa schlenderte über den großen Platz vor dem Haus mit einem viel zu zufriedenen Grinsen und dieser typischen Gangart, die ihm verrät, dass sie etwas will oder vor hat. Normalerweise kommt sie in dieser Art und Weise zu ihm; wenn sie nun aber so in die Stadt geht, führt sie etwas im Schilde, was er nicht wissen soll. Törichtes Mädchen. Gelassen stellte Tath'raen sein Weinglas ab und streifte seine Plattenhandschuhe über. Dann zog er den Stuhl zurück, auf dem er saß und stand auf. Einmal die Arme gestreckt, fasste er nach dem Griff seiner großen Axt und schwang sie über seine Schulter. Ebenfalls mit einem gut gelaunten Lächeln auf den Lippen machte Tath'raen sich auf den Weg zur Hintertür, Lyr'sa bei welcher Dummheit auch immer aufhalten.
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