Als Yaquiria wieder zu sich kam war sie in einer kleinen Höhle gefangen oder einem Loch, es gab weiter über ihr eine Öffnung bei der sowas wie ein Himmel zu sehen war, aber keine Möglichkeit dort hinzukommen. Beim umschauen um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, hatte sie zumindest eine Wasserquelle gefunden und kleine Spalten in denen etwas leben könnte. Der Boden unter ihr war erdig und schien fruchtbar, da sie nicht wusste wielange sie hier war, fing sie an ihre Früchte die leicht verderblich waren zu essen und die Kerne weit verstreut im Boden zu verstreuen, es gab auch schon ein paar kleine Halme in der Wassernähe, was bedeutet, es könnte etwas essbares sein.
Sie hatte nicht wie ihr Mann Elessar gelernt Essen einfach herbei zu zaubern, wohl aber eine Weile ohne auszukommen dank der elfischen Meditation, fürs Erste wäre das sicher eine Möglichkeit.
Außer ihrer Kampfausrüstung hatte sie auch nicht viel bei sich, sie begann nun erst einmal mit einer Bestandsaufnahme um dann eine genaue Erkundung ihrer neuen Wohnung zu machen.
Etwas näherte sich ihr schnellen Schrittes, sie haderte mit sich ihre Waffe zu ergreifen, da sie keine Mordlust spührte, daher entschloss sie sich dem Lebewesen eine Chance zu geben Dinge friedlich zu regeln. Es waren etwa 2 kleinkindsgroße Entenwesen, sie schienen etwas zu sagen mit ihrem geschnatter, aber sie verstand es nicht. Yaquiria nahm eine friedliche Haltung an und stellte sich vor, wenn sie an der Tonlage hörten das sie selbst auch friedfertig ist, vielleicht würde das eine Art passives Verstehen ermöglichen. Es schien ein Entenpaar zu sein, da sie keine Namen kannte wurden sie in Aduck und Beduck fürs erste bezeichnet. Beduck erschuf aus dem Nichts eine Gießkanne her und fing an die Halme zu bewässern und deutete auf die von der Elfe angepflanzten Samen mit einem anerkennenden Nicken, da jene mit der Wasserflasche gewässert wurden.
Es vergingen immer mal wieder Tage mit dem selben Ablauf, man freundete sich an und man kümmerte sich zu dritt um die angepflanzten Dinge. Bei den von den Enten angepflanzten Dingen war es wohl sowas wie Lauch, von der Elfe gab es einen Platz für einen Pfirsichbaum und ein paar Sträucher für Trauben und Erdbeeren.
Weitere Tage vergingen, die Enten hatten irgendwann Nachwuchs, sie hatten wohl einige Eier ausbrüten können. Es stellte sich für sie fest das beide Enten wohl sowas wie Bauernenten waren, jede hatte ein Artes Garten- oder Pflanzwerkzeug. Das half bei dem Anpflanzen zumindest.
Der erste Schritt um hier rauszukommen war die Idee aus den Lauchblättern ein Seil zu fertigen in dem sie einige fer Blätter trocknete und verknotete. Sie alle würden hier unten überleben, aber es war für sie keine Zukunft, sie musste zurück in die Schattenwelt zu ihrer Familie und auf ihren Pfad Ostens.