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Antwort auf: Der große Wald - Yaquiria Aralzin, heithol’lilthor

Siedlungen und Dörfer der Verdammten

Yaquiria Aralzin, heithol’lilthor 01.02.2026 16:14
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Lektionen des Lebens wurden auch abseits des Waldes gemacht, sie fand irgendwann die ersten Siedlungen und Dörfer. Es waren Heimstätten geleitet von Gier, sie hatten noch immer nicht ihre schlechten Eigenschaften abgelegt. Sie durfte sich in den Siedlungen aufhalten und auch handeln, aber es gab wohl eine schlechte Wirtschaft wie es die Menschen in Britain sagen würden. Der Wert von Gold war dort mehr denn je geprägt und Essen und normale Gegenstände waren absichtlich sehr hoch in der Preislage. Sie hatte einen dicken Goldbeutel bei sich, da sie es von der Gilde der Germane gelernt hatte was es mit Gold und Handel auf sich hatte, aber sah nicht den Sinn im Horten.
Wann immer sie sich dort aufhielt zahlte sie die immensen Preise und wurde auch hier verspottet. Sie erklärte den Leuten das man Gold nicht essen oder trinken kann, in einer Situation in der das Überleben immer an erster Stelle stehen sollte war das unpassend, doch die Gier schien sich bereits zu tief in den Seelen eingegraben zu haben, daher waren die Worte die aus Erfahrung und Weisheit geleitet waren vergebens. Ihr Goldbeutel leerte sich, aber ihre Versorgung war stets gesichert, wenn ihr etwas fehlte musste sie jagen gehen und auch das war kein Problem. Um Kinder kümmerte sie sich mit der heilenden Kraft des Schöpfervaters und machte das wie es sich gehört umsonst, sie nahm höchstens das Angebot eines Daches über den Kopf hin und wieder an.

In den Siedlungen erkundigte sie sich bei den anderen Überlebenden nach unerklärlichen Phänomenen, wie Flimmern im Himmel oder in der Ferne, Windzüge an windstillen Orten, Höhlen oder auch Steine mit unbekannten Runenzeichen. Es musste irgendjemand einen Hinweis haben um aus dieser Ebene hinaus zu kommen.

Es dauerte eine Weile bis einige Bewohner oder Mitleidensgenossen gemerkt hatten das alleine Leben keinen Sinn machte. Niemand kann alleine auf Dauer überleben, es gab zu viel zu tun und man war stets ausgelaucht. Jagen, Wasser holen, Wache schieben, Gebäude errichten, sich um Felder kümmern, Kleider herstellen, Waffen und Werkzeug warten, viele Tätigkeiten schafft man auf Dauer nicht alleine, als Gruppe war das Überleben besser und vorallem sicher.

Es waren sicher Jahre seit der Ankunft im Fegefeuer und nun gab es eine Gruppe die es schaffen konnte weitab von den Sündern dieser Ebene hier zu entkommen. Jeder war bewaffnet und mit genügend Vorrat an Nahrung und Wasser versorgt, auch die Kenntnisse sich in den Wäldern zu recht zufinden waren längst ein Teil der Gemeinschaft.

Das Endziel war ein Altarplatz in dem ein heiliges Wesen nur durch die Kraft der Nekromantie am Leben gehalten wurde, einige Geister und andere Wesenheiten hatten sich in dem Körper eingenistet, es musste einen finalen Kampf geben um das Wesen zu erlösen und so ein Spalt in die Heimatwelt zu öffnen, es wurde als Weg der Vergebung der Sünden betitelt.


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