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Re: Blitzende Fänge aus dem Blattwerk

Garou

Garou war vollkommen irritiert von dem Fliegevieh. Gerade eben noch ist er fröhlich auf es zugelaufen und an ihm hochgesprungen, weil es genau so grün ist, wie er selbst. Dann schon schüttelte es sich so heftig, dass er sich an dessen Arm festhalten musste. Gut, "festhalten" sah bei einem so großen Wolf wie ihm eher so aus, dass er sich festbeißen musste, aber was sollte er schon machen? Einfach auf das Fliegevieh drauffallen?

Jedenfalls wurde es danach noch schlimmer, und das bösartige Wesen schleuderte Garou ins Unterholz. Dabei krachte er auf einen Hinterlauf, was ihm ein schmerzvolles Heulen entlockte. Der Knochen war gebrochen. Das ist zwar für einen Zauberwolf wie ihn kein all zu großes Problem - der Knochen würde rasch wieder zusammenwachsen, jedoch ist dies auch eine schmerzhafte Angelegenheit, bei der man am besten still liegen bleibt.

Aus dem Unterholz beobachtete Garou nun das bitterböse Fliegevieh, was einfach so liebevollen Wölfen die Beine bricht. Ein knurren entfuhr seiner Kehle - eine genau so gemeinte Drohung, dass es ja nicht zu nahe kam, während er seinen Hinterlauf heilte. Eilistraee sei Dank flog das tiefböse Fliegevieh nach seiner Drohung weg, auch wenn Garou sich ganz sicher war, dass es ihn noch einmal mit seinen kleinen Rattenaugen angesehen hatte - eine Drohung!

In Zukunft wird er aufpassen, wenn das Fliegevieh wieder auftaucht.

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