Zwischen den uralten Eiben hatte er im Schatten verharrt, lautlos, ungesehen und doch ward seine Präsenz nicht gänzlich verborgen, ganz bewusst. Nun trat er hervor, lautlos wie ein Lichtstrahl, der durch das Blätterdach fiel. Das silberne Leuchten seiner Augen im aufgehenden Mondschein war kein Zufall der Natur, sondern Ausdruck eines Geistes, der tief mit den Strömen des Waldes verbunden war. Ein Kind Ostens selbst, dem Schutz des Yew sowie seiner Bewohner verpflichtet. Und dem tiefen Glauben, gar der Überzeugung des einzig wahren Weges Ostens folgend. So gab er sich zu erkennen und verharrte regungslos. Die Griffe der feinen Klingen an seinem Gürtel und der Bogen auf dem Rücken blieben unberührt, doch jede seiner Bewegungen verriet die Anspannung eines Jägers, der einem anderen Raubtier begegnete. Die Worte glitten ruhig über seine Lippen, als koste er ihren Sinn. Für einen Augenblick schwieg der Klingentänzer. Die Energien des Waldes flossen um ihn herum wie unsichtbare Strömungen. Jeder Baum, jede Wurzel und jedes Blatt schien ihm von dem Fremden zu berichten, der sich in ihre Mitte gewagt hatte. „Du spürst meine Gegenwart“ Diesen Besucher umgab ein Schatten und dieser trug einen Geruch mit sich, den selbst die Jahrhunderte nicht aus den Wäldern tilgen konnten. Doch galt es vorsichtig zu sein, Yllaria nannte ihn Feya, vermochte sie nicht zu sehen, zu spüren was er wahrnahm? Welche Rolle spielte sie? Kurz stieg in ihm der Gedanke auf wie Ulyrea'sa'jar oder Nu‘Anir bereits den Bogen gespannt oder die Klingen gezogen hätten. „Nun Feya Yllaria’s, mutig... oder töricht wandelst dhao durch den Yew, meinen Blicken nicht verborgen.“ „Die Geister dieses Ortes beobachten uns beide. Sie erinnern sich an Kriege, die älter sind als manche Reiche der Sterblichen. Sie erinnern sich an Blut, Verrat und gebrochene Schwüre. Und sie vergessen niemals jene, die Ostens Geschenk verschmähten“ Sein Blick wanderte kurz zu Yllaria und kehrte dann zu Nathan zurück. Beiträge in diesem Thread
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