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Ein verhängnisvoller Fehler...

Nytharion Ky'Alur

Es war Tage her als sich Byronar auf den Weg gemacht hatte. Auf den Weg nach Britain um sich der dortigen Garde anzuschließen. Immerhin wollte er doch ein stattlicher Krieger wenn nicht sogar Ritter werden und die Garde versprach gutes und sicheres Geld.
Seine Kampferfahrung hatte er schon häufig unter beweis gestellt. Allerdings eher in Tavernen und Spelunken und eher mit den Fäusten als mit Schwert und Schild. Doch dies würde er in der Garde beim Militär schon noch perfektionieren.
Sein Weg führte ihn nun durch dieses verdammte Tal, voll dieser großen aber recht behäbigen und ungelenken Kreaturen. Das Schwert, welches er bei einem Trinkspiel einst gewonnen hatte, war zwar nicht mehr ganz scharf doch es würde für diese Viecher schon noch reichen.

Im Kampf mit einem dieser Ettins passierte es „Bleib einfach stehen…“, was zum…, wer spricht da?
Gerade noch aus dem Augenwinkel konnte er diese eher zierliche und dunkle Gestalt erkennen. Da schlang sich auch schon irgendetwas um seine Beine. Byronar geriet ins stolpern und letztlich fiel er zu Boden.
Dieses verdammte und unscharfe Schwert blieb zudem noch in diesem gottlosen Ettin stecken.
Das sollte einem angehenden Soldaten wohl eher nicht passieren.
Diese verdammten Riemen, was hatte diese kleine Widerliche…, er zerrte an den Riemen um seine Beine und fluchte doch dann sprang diese kleine Kreatur auch noch auf ihn, eine viel zu große Axt in ihrer Hand.
Klein aber flink war sie, diese Dunkelelfe wie er jetzt erkannte. Mit ihren verdammten und flinken Fingern zerrte sie nun noch an den Riemen um ihn mehr und mehr zu fesseln.

„Lass los und ich reiße dir mit bloßen Händen den Kopf ab“ zischte er ihr voller Zorn entgegen.

Da traf ihn ein dumpfer Schlag auf den Kopf. War da noch einer von ihnen?
Es war weithin bekannt, wo ein Dunkelelf ist sind meist noch mehr…
Dunkelheit breitete sich aus. Das letzte was er sah war dieses Gesicht mit den spitzen Ohren, dunkel, entschlossen aber auch irgendwie unsicher. Zeit darüber nachzudenken gab es nicht mehr. Der dröhnende Schmerz seines Kopfes wich der ihn nun vollends umgebenden Dunkelheit…

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