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Antwort auf: Vor einem Jahr: Der Turm - Sziedeyna

Erwachen

Sziedeyna 01.02.2026 20:13
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Die Ereignisse in diesem Beitrag passieren in einer Parallelwelt.

Und wieder wachte Sziedeyna plötzlich aus dem Schlaf auf. Die tägliche Routine mit den Blutwürsten am Morgen war inzwischen zur Gewohnheit geworden. Aber etwas war anders. Sie war weder schweißgebadet, noch war jener Traum präsent, der sie inzwischen regelmäßig aus dem Schlaf hochschrecken ließ. Sie hatte einfach irgendwann die Augen geöffnet – und war einfach ... wach. Keine Müdigkeit, kein Verlangen, noch im Bett zu verweilen. Aber etwas, das sie inzwischen gewohnt war, war weiterhin da. Nein, es war viel mehr. Der Appetit auf die Blutwürste schien sich gewandelt zu haben. In ihr war in etwa der gleiche Hunger, aber viel stärker. Wenn sie jedoch an die Würste dachte, befiel sie fast so etwas wie Ekel. Sie stellte sich andere Lebensmittel vor und empfand bei allen das Gleiche. Etwas stieß sie ab.

Dennoch, eine Sache, die sie essen konnte, näherte sich ihren Gedanken gerade wie eine Schlange. Oder eher: etwas, das sie trinken konnte. Blut. Das war das Einzige, das sie nicht abstieß. Und sie spürte den Hunger mit jeder Minute mehr. Sie fühlte sich ausgehungert und leer. Jetzt fiel ihr auf, dass das genau das Gefühl war, das sie aus ihrem Traum kannte. Dieser grenzenlose Hunger und das mit der Verweigerung verbundene Leiden.

Aber wie konnte das sein? Sie war doch gerade aufgewacht. Jetzt schaute sie an sich herab. Sie trug nicht das, was sie vor dem Schlafengehen angezogen hatte. Ihr beiger Schlafrock war jetzt weinrot – und wesentlich aufwändiger hergestellt. Und ihre Hände ... sie waren seltsam blass. Sie musterte den Rest von sich selbst – und vom Raum. Jetzt fiel ihr auch auf, dass ihr Zimmer anders aussah. Es war stockdunkel – und dennoch sah sie alles.

"Ich bin sie …", sprach sie verblüfft laut zu sich selbst.

Nachdem sie endlich begriffen hatte, was los war, spürte sie ihren Hunger wieder mehr. Es fühlte sich an, als wäre sie mit Bleigewichten beschwert. Ihre Gedanken waren gedämpft, eine innere Leere pochte in ihr, und ein Gefühl von Schwindel befiel sie periodisch.

"Jetzt bin ich sie." Sie schaute sich ungläubig um.

Sie wusste nicht, was sie tun sollte. Der Moment überforderte sie. Noch ein paar Minuten saß sie da – und stand dann langsam auf. Die Fenster waren von innen mit lichtdichten, schweren Vorhängen zugezogen. Ohne großartig darüber nachzudenken, ging sie zu einem Fenster und zog den Vorhang etwas zur Seite. Das Licht des Tages traf sie ins Gesicht – und sofort bereute sie die Tat. Ein stechender Schmerz im Gesicht, verbunden mit einem leichten Zischen, ließ sie zurücktaumeln, wodurch der Vorhang wieder zurückfiel und das Licht wieder aussperrte.

Orientierungslos für einen Moment kam sie wieder zur Besinnung – und merkte erst jetzt die vollen Konsequenzen dessen, was mit ihr passiert war. Und der Hunger … dieser Hunger. Ihr Gesicht schmerzte weiterhin. Vorsichtig tastete sie es mit den Fingern ab und merkte, dass sich Blasen gebildet hatten und sich an einigen Stellen das Fleisch zeigte.

"Heilt das bei Vampiren nicht sofort wieder?", fragte sie sich irritiert und mit verzerrtem Gesichtsausdruck.

Ihre ganze Existenz wirkte auf sie wie eine einzige Last. Da kam ihr ein Gedanke: Vielleicht brauchte sie nur Blut. Nur Blut? Nur? In ihrem Traum hatte sich die andere Sziedeyna unter Schmerzen geweigert, welches zu trinken. Vielleicht sollte sie nicht denselben Fehler begehen – und es trotzdem tun. Aber wie ein kleiner Wurm bohrte sich der Gedanke in ihren Kopf, dass es bestimmt unendlich erleichternd wäre. Ob Blutwurst oder Blut ... nein, da war schon ein Unterschied.

Und woher wollte sie überhaupt Blut bekommen? Das verkaufte schließlich niemand als Getränk auf dem Marktplatz. Und dann hätte sie auch gar nicht rausgehen können, außer sie wollte auf dem Weg zu ihrem Ziel unter der Sonne verdampfen. Verdammt! Das war ein echtes Problem. Und bei dem Gedanken an das Blut eines Tieres kam ihr auch nicht ansatzweise derselbe Appetit auf wie beim Gedanken an Menschenblut.

"Menschenblut." Bei dem Gedanken stieg eine Wärme in ihr empor.

"Aber woher Menschenblut?" Und wie viel? Musste sie jemanden dafür töten? Das ... hätte Konsequenzen. Darüber hatte sie sich früher, als sie davon träumte, den Kuss zu empfangen, nie wirklich Gedanken gemacht. Sie hatte jetzt echt ein Problem – und musste eine Lösung finden. Durch den Traum hatte sie zu schätzen gelernt, dass sie dieses Schicksal verschont hatte, obwohl sie sich einmal so sehr danach gesehnt hatte. Und jetzt das.

Sie fragte sich, ob sie vielleicht mit etwas Glück morgen wieder als Mensch in ihrem gewohnten Bett aufwachen würde. Das war aktuell ihre einzige Hoffnung. Aber falls nicht, musste sie handeln. Ihre Gedanken begannen zu rasen. Und dann kam ihr die Idee, die ihr ohne den Nebel im Kopf eigentlich auch hätte viel schneller kommen können. Sie musste sich nur noch etwas gedulden. Und der Rest ... der würde sich schon ergeben.

So saß sie dann einige Stunden fast regungslos auf dem Boden – und sehnte den Sonnenuntergang herbei. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, aber dann war es endlich so weit. Erst wurde es langsam immer dunkler, während sich die Sonne stetig weiter senkte – und dann war sie verschwunden, dieser helle Ball, der ihr Verderben gewesen wäre. Nun blickte sie zum ersten Mal seit ihrer schweren Verbrennung wieder aus dem Fenster. Diesmal kein Schock – nur der Mond, der ihr wohlgesonnen zu sein schien.

Sie schlich langsam zur Haustür, neben der ein Mantel hing, in dem sie ihre Gestalt gut verbergen konnte – besonders in der Nacht. Sie zog ihn an und wollte die Tür öffnen. Allerdings war sie verschlossen. Nachvollziehbar – sollte doch sicher kein ungebetener Gast die bei Tage schlafende Vampirin wecken. Doch der Schlüssel steckte in der Tür, so war es leicht, sie zu öffnen.

Der erste Schritt nach draußen kam Sziedeyna unheimlich vor. Es war ihr Haus – und es war der Ort, an dem ihr Haus stand. Aber dennoch sahen einige Dinge anders aus. Nicht grundsätzlich – aber im Detail. Zum Beispiel fehlte dieser eine Stein nicht im Mauerwerk der Treppe. Sie schloss die Tür hinter sich und steckte den Schlüssel ein.

Nun musste sie nur noch – der Gedanke ging ihr nicht ganz leicht durch den Kopf – ein ... Opfer finden. Aber wie wollte sie das überhaupt anstellen? Von hinten anschleichen, bewusstlos schlagen und dann ... anbeißen und ... saugen? Sie wusste ja gar nicht, wie das geht. Und was, wenn ihr der Angriff nicht gelang und das Opfer Alarm schlug? Dieses Risiko war enorm. Vielleicht musste sie die Umstände möglichst zu ihren Gunsten wählen. Vielleicht eine einsame Seele, entfernt von der Stadt.

Und dann auch die Frage: Wie viel sollte sie überhaupt trinken? Und konnte sie das Opfer überhaupt am Leben lassen? So völlig allein auf sich gestellt fühlte sich Sziedeyna nun völlig überfordert. Sie wollte schließlich leben – und nicht für einen kurzen Höhenflug mit dem Leben bezahlen.

"Leben?", dachte sie, lebte sie überhaupt? Vampire waren doch Untote, das wusste sie eigentlich. Sie fühlte ihren Puls. Nichts. Dann eine Hand aufs Herz. Wieder nichts. Ja, sie musste tatsächlich tot sein. Beziehungsweise: untot. Sie wunderte sich ein wenig über die eher nüchterne Erkenntnis. Jetzt hatte sie eine Idee: Sie konnte vielleicht erst einmal nur prüfen, wie sie auf einen Passanten wirkte – in der Hoffnung, dass sie irgendetwas spürte, was ihr weiterhelfen konnte.

Sie musste nicht den Erstbesten anfallen wie ein tollwütiger Hund. Nein, eher vorsichtig umschleichen wie eine Raubkatze. Dieser Gedanke fühlte sich plötzlich ganz natürlich an. Erwachten da in ihr bereits gewisse Instinkte?

Also ging sie leise durch die Straßen, in der Hoffnung, dass Menschen ihren Weg kreuzten. Um diese Zeit war nicht viel los. Das war einerseits gut, andererseits auch schlecht – wenn das hieß, dass sie niemanden fand.

Doch dann geschah es. Erst das Geräusch von Schritten, dann ein schwacher Schatten, der hinter einer Ecke auftauchte. Sie konnte sehen, als ob es taghell wäre. Es war ein Mann mittleren Alters, der beim Gehen etwas schwankte. Wahrscheinlich auf dem Heimweg von einer Schänke. Sie ließ ihn zunächst an sich vorbeigehen. Als nichts passierte, rief sie ihm leise hinterher:

"Entschuldigt, gnädiger Herr."

Der Mann blieb stehen und drehte sich abrupt um. Sziedeyna fuhr fort:

"Ich bin fremd in der Stadt und habe mich verirrt. Könnt ihr mir den Weg erklären, wie ich zum Stadtzentrum finde?"

Ihre Augen fixierten dabei die seinen – und sie versuchte, irgendein Gefühl in diesen Blick zu legen. Da spürte sie etwas. Tatsächlich regte sich in ihr irgendeine Kraft. Der Mann setzte zunächst zu einer Antwort an, verstummte dann aber abrupt. Sziedeyna hatte ihn offenbar in eine Art Trance versetzt. Aber was nun? Was machte sie damit? Der Mann stand wie eine Statue vor ihr und rührte sich nicht.

Sziedeyna näherte sich ihm und versuchte dabei, den Fokus nicht zu verlieren. Sie spürte nur – dachte nicht mehr. Da stand sie direkt vor ihm, und er stand vor ihr wie eine reife Frucht an einem Baum, die sie nur pflücken musste. Sie wendete den Blick kurz ab, um zu sehen, was passierte. Der Mann verharrte in seiner Haltung. Das sah Sziedeyna als Zeichen, dass ihre Wirkung auf ihn nicht gleich verschwand, sobald sie ihm nicht mehr in die Augen schaute.

Aber sie wollte kein Risiko eingehen. Zuerst berührte sie den Mann vorsichtig. So, dass es nicht unbedingt verdächtig wirkte, falls er doch plötzlich aus seinem Zustand erwachen sollte. Nichts passierte. Nun tastete sie vorsichtig seinen Hals ab. Er reagierte nicht. Sie schaute zur Sicherheit noch einmal in seine Augen – mit diesem Gefühl. Jetzt war es so weit. Sie musste die Chance nutzen.

Sie ertastete die Halsschlagader, die warm und lebendig pulsierte. Da regte sich etwas in ihr. Diese Lust, diese Gier. Sie bemerkte, wie sich in diesem Moment wie von selbst ihre Eckzähne ausfuhren. Sie setzte zum Biss an – da hörte sie etwas. Schritte. Eine weitere Person, die sich näherte. Sie musste improvisieren. Die Person kam schnell näher – sie musste jeden Moment um die Ecke biegen. Sziedeyna hatte blitzschnell einen Einfall: Sie umarmte den erstarrten Mann eng und küsste ihn auf den Mund, in der Hoffnung, der Neuankömmling würde beide für ein Liebespaar halten.

Dieser Plan ging auf. Sie hörte nur ein leises Schmunzeln, als der Fremde an ihr vorüberging. Als er weit genug entfernt war und seine Schritte verhallten, versuchte sie es erneut. Sie suchte die Schlagader, leckte sich einmal über die Eckzähne, um ein Gefühl für sie zu bekommen – und setzte dann zum Biss an.

In ihr regten sich tausend Gefühle. Sie war plötzlich wie im Rausch. Sie öffnete den Mund weit, legte die Eckzähne an die Ader und biss zu. Sie hatte es geschafft – und spürte das warme Blut in ihren Mund sprudeln. Sie schluckte gierig jede Füllung herunter. Dabei fühlte sie sich fast wie bei einem Orgasmus. Es war einfach fantastisch. Sie trank, und trank, und trank. Sie konnte nicht aufhören. Es war einfach zu schön. Sie trank immer weiter – bis sie satt war. Richtig satt.

Da ließ sie von ihrem Opfer ab. Erst dann merkte sie, was passiert war. Der leblose, verblasste Körper sank zu Boden.

"Verdammt!", dachte sie, genau das sollte nicht passieren.

Was nun? Zum Glück war die Straße noch immer menschenleer. Einerseits noch immer auf eine gewisse Weise betrunken, andererseits alarmiert, entschied sie instinktiv, dass die Leiche verschwinden musste. Wenn jemand sie fand – blutleer und mit Bissverletzung am Hals –, dann würde man früher oder später nach einem Vampir suchen. Das konnte gefährlich für sie werden.

Als sie den erschlafften Leichnam packen wollte zum Transport, merkte sie, wie leicht er sich anfühlte. War er so leicht, weil ihm das Blut fehlte – oder war sie stärker als gewohnt? Vielleicht traf beides zu. Also schulterte sie den Mann ohne Probleme und trug ihn, immer vorsichtig spähend, ob jemand kam, langsam Richtung Stadtrand.

Da sie sich in der Stadt auskannte, fiel ihr ein guter Ort ein, um die Leiche verschwinden zu lassen. Dort, wo die Kanalisation aus der Stadt floss. Da würden Ratten und anderes Getier die Leiche so schnell so verunstalten, dass niemand mehr erraten würde, auf welche Weise er umgekommen war. Ein Mann würde ihn wahrscheinlich für einen Trunkenbold halten, der in seinem Rausch in die stinkende Brühe gefallen und dort umgekommen war. Ein Unfall also. Diese Perspektive erleichterte sie – und so setzte sie den Plan ohne weitere Zwischenfälle um.

Danach ging sie mit kleinen Umwegen nach Hause, ging die kleine Treppe hoch, zog den Schlüssel aus der Tasche, öffnete die Tür, huschte hinein, schloss die Tür – und sank erstmal zu Boden.

Sie hatte es wirklich geschafft. Erstmal war sie satt. Richtig satt. Aber wie lange hielt das jetzt an? Und so konnte es nicht jedes Mal laufen. Es konnte nicht jedes Mal eine Leiche geben. Und jedes Mal konnte etwas passieren. Aber das war ein Problem für die zukünftige Sziedeyna. Jetzt wollte sie erstmal ihren kleinen Triumph sacken lassen.

Es war einfacher, als sie gedacht hatte. Auf die übernatürlichen Kräfte, die ein Opfer willenlos machten, hatte sie intuitiv Zugriff erlangt. Vielleicht lag es daran, dass ihr Körper – dieser Körper – schon Erfahrung mit derlei Vorgängen hatte und fast von selbst funktionierte.

In diesem Zustand der Entspannung fiel ihr auf, dass ihr Gesicht gar nicht mehr brannte. Sie tastete es mit den Fingern ab und bemerkte, dass es vollständig geheilt sein musste. Jetzt wurde ihr klar, warum das vorher nicht funktioniert hatte. Ihr fehlte die Energie in Form von Blut. Die Schwere, die sie zuvor wahrgenommen hatte, war auch verschwunden. So funktionierte das also. Sie sollte am besten nicht mehr in so einen ausgehungerten Zustand kommen, um es sich bei der Jagd nicht unnötig schwer zu machen.

Jetzt kam ihr auch plötzlich eine Frage in den Sinn. Wenn sie jetzt in der Haut ihres vampirischen Traum-Gegenstücks steckte, erging es diesem dann umgekehrt genauso? War die ausgehungerte Vampirin, die sich weigerte, Blut zu trinken, jetzt über das Wunder überrascht, von ihrem Fluch geheilt zu sein?

Fluch … ja, den hatte sie jetzt dafür. Und ja, sie hatte begriffen, dass es einer war – auch wenn sie es gerade nicht spürte, dank des vielen Bluts, das sie in sich trug. Sie musste sich immer wieder versorgen – und das brachte sie in Gefahr. Andernfalls erging es ihr wie ihrem Gegenstück – und das elendige Gefühl verfolgte sie seit den ersten Träumen irgendwann.

Aber warum weigerte sich ihr Gegenstück so vehement, zu trinken, während sie gerade ihre erste Mahlzeit zu sich genommen hatte? Irgendwas musste die beiden unterscheiden – nicht nur, wer von beiden Vampir war. Sziedeyna fühlte sich jetzt irgendwie schmutzig. Als hätte sie ein Tabu gebrochen – und dafür für immer etwas verloren.

Gleichzeitig wunderte sie sich darüber, wie leicht ihr das alles eben gefallen war. Sziedeyna lebte vielleicht ein einfaches Leben, aber ihr Verstand machte immer wieder mal kleine Höhenflüge. In ihr kam die Frage auf, ob dieser Tausch vielleicht etwas geradegerückt hatte. Vielleicht waren sie vorher vertauscht – und jetzt sind beide am richtigen Ort. Ihr fiel es offenbar leichter, sich dem Vampirismus hinzugeben, und ihr Gegenstück, das darunter litt, wurde von dieser Qual erlöst.

Aber war das hier wirklich ihre Welt? Und wie sollte es weitergehen?

Sie hatte gar nicht bemerkt, wie bereits wieder der Tag anbrach. Doch als sie das tat, legte sie sich erst mal schlafen. Ihr letzter Gedanke war, dass sie irgendwie froh war, keine Blutwürste mehr essen zu müssen. Doch ob ihr neues Schicksal wirklich besser war?

So verließ sie das Bewusstsein – mit einem leisen Schmunzeln.


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