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Der erste Kontakt

Iggwilvwaaagh

Es geschah zum Ende des elften Winters in ihrer Lebensspanne hin, als Iggwilvwaaagh in ihrem Schlafgemach, was eine ehemalige Zelle war auf mal ein Klopfen hörte. Es war eigenartig da sonst niemand so was vernahm und keiner klopfen würde, solch Manieren kannte man hier nicht. Sie folgte also dem Geräusch und öffnete die Tür, vor ihr stand eine Art Fee oder eher Naturgeist, komplett mit schwarzer Haut und einem verzerrten Gesicht, fast ein Kopf größer als der stärkste und größte Orkkurkash in der Kolonie. Keiner schien dieses Wesen bemerkt zu haben, daher war das eine seltsame Situation für sie, aber sie spürte keinerlei Mordlust. An sich trug er nichts weiter als eine Gürteltasche und ein Körbchen bei sich, in dem Körbchen waren Pflanzen die sie nicht kannte und die unmöglich hier wachsen könnten.
„Sei mir gegrüßt junge Hexe, lass dich nicht einschüchtern von meinem Aussehen, ich bin nicht von dieser Welt. Man nennt mich den Herold des Frühlings und wie meine drei anderen Brüder bin ich zuständig für den Wechsel der Jahreszeiten. Es ist Sitte das wir uns neuen Hexen vorstellen und sie kennenlernen, da wir eng mit vielen zusammenarbeiten. Da ich auch hier so gut es mir möglich ist auf dieser Insel des ewigen Winters den Frühling einleiten werde, nahm ich mir den Moment um dich kennenzulernen, ich habe auch ein Geschenk für dich. Diese Pflanzen nennt man Blumen und sind..“
Iggwilvwaaagh hörte dem Wesen interessiert zu bis er ihr die Blumen überreichte und probierte so gleich eine davon. Sie schmeckten bitter und wirkten nicht sehr nahrhaft.
„... eigentlich nicht zum Essen dar. Sie sollen die Umgebung fröhlicher machen, aber es steht dir natürlich frei mit den Gaben der Natur umzugehen wie du magst.“

„UG! Würden mein Volk wohl sagen und wenn sie in der Nähe sind spreche ich auch eher deren Sprache, da mir aber die allgemeine Sprache gelehrt wurde erleichtere ich das Reden und zu hören uns beiden. Mein Name ist Iggwilvwaaagh und ich bin wohl doch kein Schamane sondern das was du Hexe nennst. Es würde zumindest erklären, wieso man mir erzählte ich käme aus einem Ei. Es freut mich dich kennen zu lernen. Gibt es etwas das ich für dich tun soll, da du von Arbeit gesprochen hast? Ich habe noch nicht so die Erfahrung als Mojo wie man mich nennt.“

„Im Moment nicht, aber wenn du mal Alraunen findest, so etwas nehm ich gerne. Sie sollten auch hier in der Nähe wachsen. Pass aber auf, wenn man sie zupft schreien sie wie eine Todesfee und man kann Ohnmächtig werden von dem Gebrüll.“ erklärte er ihr. Die Orkin kannte diese Pflanzen nur zu gute, denn sie und auch andere wurden Regelmäßig ins Reich der Träume geschickt von diesen Dingern, man ging sie nur zu zweit ernten, einer hielt die Ohren vom Ernter zu und der andere würde dann zu Boden gehen. Alraunen waren auch giftig, daher musste man mühsam das Gift entfernen aus ihnen.

„Ich habe so etwas hier.“ Sagte sie und holte ihm eine. „Was macht man denn daraus wenn nicht einfach zum Essen?“
„Daraus wird Medizin gemacht, meist um die Körper zu stärken, welche von Natur aus Schwach sind, in der Zauberei hingegen wird sie als Verstärkungsmittel genutzt, ähnlich als würdest du dein Haar benutzen. Ich überreiche dir ein paar Rezepte damit du Üben kannst, leider muss ich aber nun weiter, es warten noch andere Regionen fern von Eurer Insel auf einen Frühlingsanfang.“ Dann verbeugte er sich und verschwand in einem Blütenregen. Die Orkin kannte so eine Geste nicht, aber würde sie im Gedächtnis behalten. Nun hatte sie also ein wenig Übungsmaterial für Hexen, was sie wohl war und keine Schamanin wie es die Orks dachten, wobei das alles im Grunde für sie das gleiche war, denn sie war ein Mojo, egal in welcher Sprache und wie sie Magie wirkte. Das wäre zumindest ausreichend für die Völker die sie kannte von der Kolonie her.

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