Der Aushang hatte für einiges an Aufruhr gesorgt und seine Wirkung nicht verfehlt. In Britains Werkstätten, zwischen Webstühlen und Ambossen, zwischen Reeperbahnen und Werkbänken, wurde nicht gearbeitet - nein es wurde heiß diskutiert. Yesmina hatte den Zettel bereits mehrfach gelesen, diesen sorgfältig gefaltet, beiseite gelegt, dann wieder hervorgenommen und erneut gelesen. So als würde sich zwischen den Zeilen mehr Bedeutung verbergen als dort geschrieben stand. Auch Bruno der Schmied, der am Marktplatz den Stand schräg gegenüber betrieb, hatte sich dazu geäußert. Zunächst brummig, aber später beim Umtrunk in der Taverne dann nachdenklicher, als man es von ihm gewohnt war. Arbeit gab es hier genug. Daran mangelte es nie. Ständig kam jemand vorbei und brauchte ein Messer nachgeschliffen, einen Huf beschlagen, oder gar eine ganze Rüstung. Doch die wirklich wichtigen Aufträge... die mit Bedeutung? Die gingen immer an ihm vorbei. In den Tavernen wurde in kleinen Gruppen beraten, abgewogen, manchmal sogar handfest gestritten. Wurden Sie wirklich in Neu Arium gebraucht, oder war dies nur wieder ein Sirenengesang der viele locken konnte aber am Ende nur wenige hielt oder gar halten konnte was versprochen wurde? Auch Yesmina beschloss zunächst noch etwas Zeit ins Land gehen zu lassen, bevor sie sich wirklich entschied. Die ersten die ihren Entschluss fassten waren Tilda und Calder Fenring, ein erfahrener Schiffszimmermann und eine Kalfaterin die gemeinsam an der Werft in Britain ihrer Arbeit nachgingen, und die das weite Meer stets mehr geliebt hatten als die Stadtmauern und den Lärm der Nachbarskinder. Ähnliche Überlegungen wurden in verschiedenen Städten geführt von Zahlreichen Handwerkern. Beiträge in diesem Thread
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