Als Jhea'kryna den Thronsaal betrat, verstummten die Gespräche. Sie näherte sich ihrem Thron, und erklomm die Stufen, wie sie es so oft getan hatte, und blieb auf der obersten Stufen stehen, wandt sich herum und betrachtete die Anwesenden. Alle hatten ihre Häupter geneigt, nur die Sargtline in den hinteren Reihen, blickten aufmerksam durch die Reihen. Jede Bewegung würde auffallen, und sie tätig werden, falls ihr Gefahr drohen sollte. Diese Geste half ihr immer noch einmal ihre Gedanken zu sortieren und die richtige Tonlage und die richtigen Worte zu finden. Erst dann, nach einem schier endlosen Moment, neigte Sie leicht ihr Haupt zu ihrem Qu'ellar. Es war durchaus gut eine Geste des Respekts zu zeigen. Ein jeder von Ihnen war ein ausgezeichneter Mörder und fähig jeden anderen in sekundenschnelle zu Fall zu bringen. Dennoch durfte hier keine Zweifel daran haben wer die Macht hatte, wer die Gunst Lloths hatte, und wer die größte Mörderin von allen war. Ein Name wurde genannt. Leis und ohne jede Schärfe, und gerade deshalb schnitt dieser tiefer als jeder Befehl es konnte. Der Gerufene trat vor, kniete, noch bevor er die Stufen ganz erreicht hatte. Jhea'krynas Blick ruhte auf ihm. Prüfend und unbewegt. Sie sprach nicht von Schuld, und auch nicht von Versagen. Nur davon, dass sich die Tiefen verändert hatten. Und dass er es spürte, und dass er zögerte davon zu berichten. Er nickte kaum merklich gelobte Besserung. Er würde nicht mehr zögern wichtige Informationen an seine Ilharess zu liefern. Und damit er es nicht vergaß... Jhea'kryna nickte kaum. Sorn trat aus den Schatten, ohne dass ein Wort nötig war. Der Schrei des Sargtlin hallte schrill durch den Thronsaal, wurde jedoch bald erstickt als Sorn ihm seinen Handschuh in den Mund stopfte. der Sargtlin blieb einen Moment liegen - atmend, zittern, aber noch lebend. Und Jhea ließ ihn für alle anderen einen Moment so liegen, ehe Sie den blick hob und zwei Bedienstete den Sargtlin an den Armen nahmen, ihm aufhalfen und aus dem Blick der Ilharess schafften, deren Blick bereits auf Ruchi fiel. Draeth'Myrr. Der Name lag nun seit einiger Zeit schwer in Ihren Gedanken. Er war ein Relikt aus alter Zeit. Sie hatte diesen Ort für Verschollen gehalten. Doch die Sphärenverschiebung, das auftauchen ihrer anderen selbst, sowie der anderen Entitäten die von Außerhalb der Welt kamen, ließ sie für einen Moment daran glauben, dass der Name doch nicht nur Legend war, sondern eine Gelegenheit die zum Greifen nahe war. und Gelegenheiten ließ sie nicht ungenutzt vergehen. Ruchis haltung entging Jhea'kryna dabei nicht. Auf ein Knie gebeugt, der Blick gesenkt - so, wie es sich gehört. Doch Gehorsam allein war bedeutungslos ohne Ergebnis. Mit ruhiger, klarer Stimme erteile sie schließlich den Befehl. Ruchi würde hinabsteigen ins Underdark. Tief genug, um die Spur der verlorenen Stadt zu finden. Sie würde eine Stele bergen, die einst Teil eines Siegels war - ein Anker, ein Fragment von Kontrolle über etwas, welches nie hätte freikommen dürfen, so jedenfalls berichteten es die Bücher der Sorcere. Und Ruchi - nun sie würde mit Ergebnissen zurückkehren. Oder dabei Versagen.
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