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Verweigerung

Sa'shiya

Bäume und Sträucher flogen wie im Rausch vorbei. Sa’shiya hastete durch das dichte Unterholz, mit den kräftigen Krallen tiefe Wunden in den vorbeieilenden Stämmen hinterlassend. Unter dem höhlenartigen Geäst eines Yew-Riesen kam sie endlich zum Stehen. Noch rasten die wachsamen Augen rastlos umher, doch als keine unmittelbare Bedrohung zu erspähen war, kauerte sie sich erschöpft an den Fuß des gewaltigen Baumes. Nur mit Mühe konnte sie La’felja’s ruhelose Instinkte aus dem gemeinsamen Geist verbannen. Langsam gewannen die Gedanken an Deutlichkeit, konnte sie das soeben Durchlebte ergründen.

Welch groteskes Schauspiel war ihr geboten worden? Die vertraute Heimstätte, Hort ihrer Erinnerungen, bevölkert von dieser absurden Monstrosität. Ihre Schritte hatten sie mit der Hoffnung auf Beistand geführt. Nun musste sie erkennen, dass überall die Fremdartigkeit Einzug gehalten hatte. Konnte sie sich diesem Ort wieder nähern?

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