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Der erste Zug

Kurogane - Spion

Auf einer Anhöhe, über dem Hafen von Neu Arium, stehend, beobachtete Kurogane die sich vor ihm ausbreitende Stadt, den Hafen und die Werftanlagen.
Diese waren in den letzten Tagen noch geschäftiger geworden. Hämmer schlugen im Takt, Holz wurde gesägt, Seile gespleißt und zwischen all dem bewegtens ich Dutzende Handwerker wie fein justierte Zahnräder in einer gut geölten Maschine. Schiffe wuchsen auf den Hellingen in die Breite und dann in die Höh. Dies war zu schnell...
Das hier war mehr als Aufbau. Das war Vorbereitung.

Sein Tenno musste hier zuerst ankommen können, bevor diese Wichte dort eine Chance hatten seine geliebten Inseln mit ihren schmutzigen Füßen zu betreten. Ein Plan musste her.

Langsam ließ er den Blick weiterziehen, als würde er die Schwachstellen direkt aus dem Bild schneiden. Arbeiter ohne Schutz. Wege ohne Kontrolle. Zu viel Vertrauen in Mauern, die noch nicht standen.

Dann erinnerte er sich.

Einige Meilen nordöstlich traf er einen Mann im Sand. Kein einfacher Reisender oder Händler. Die Haltung, die Augen und das Wissen um das Land verrieten ihm, dass es sich um einen erfahrenen Räuber handeln musste. Vielleicht sogar mehr. Für Kurogane war er jedoch nur eines - Ein Werkzeug.

Er wandt sich lautlos ab. Seine Entscheidung bereits gefallen. Die Werft musste nicht zerstört werden. Es würde völlig ausreichen, sie zu schwächen. Es würde völlig ausreichen hier Zweifel zu sähen. Die fleißigen Hände verschwinden zu lassen.
Alles was es ihn kosten würde, wäre ein Beutel voll Gold, und etwas Geduld. Denn später, würde sie seinem Herren gute Dienste erweisen.

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