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Verzehrung

Sa'shiya

„Was hast du getan?“ hallte Sa’shiyas Stimme leise durch den gemeinsamen Geist. „Was haben Wir getan!“ dröhnte das durchdringende Knurren von La’felja. Dann Stille.

Die große Katze hatte sich in der Krone eines mächtigen Yew-Riesen zusammengerollt. Die Augen geschlossen kündete nur das unaufhörliche Zucken der Ohren, dass sie der Umgebung nicht traute.

Erst Finsternis, dann gleißendes Licht, aus dem sich nur langsam schemenhafte Umrisse lösten. Ein mächtiger Kreis aus Materie. Darin ein tosender Sturm, lodernd, wogend, wehend, tragend. Im Auge zwei Gestalten, einander fixierend. Eine Elfe und eine Katze verbunden durch den offenen Kreis der Vier.

„Was haben wir getan?“
„Was nötig war! Das ist nicht mehr unsere Welt!“
„Aber viele sind noch dort.“
„Auch sie werden vergehen. Es hat bereits begonnen.“
„Warum sollen wir das zulassen?“
„Wir können es nicht aufhalten. Der Kreis muss sich schließen.“
„Lass es mich noch einmal versuchen.“
„Was soll deine Schwäche ausrichten?“

Die Elfe fiel in sich zusammen. Die Katze legte sich zu ihr.

„Sie rufen uns.“
„Eine Falle. Sie verstehen nicht.“

Einige Tränen. Leiser Gesang im Auge des Sturms.

„A’dhao Ten fialza Awa
A’dhao Haza fialza Baha
Kuon Nurdra fialza Zerza
Kuon Kha fialza Êona
Bhanda fialza dhaôm’ra
Uûna’za fae’dha“

„Löse das Band der Vier. Lass uns frei!“

Im blassen Licht des nächtlichen Wanderers blitzen La’feljas nachtgrüne Augen wie zwei gefallene Gestirne. Das große Tier erhob sich, schüttelt das dichte Fell. Ein kräftiger Sprung und sie war in den Tiefen des Waldes verschwunden.

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