(Repost aus dem alten SW- Rollenspielforum) Falke – genau das war sein Gegenüber. Edel in Gebaren und Haltung, Gebunden nur an den Wald wie der Falke an den Himmel. Stolz, der in Übermut umschlagen konnte, wenn das Revier nur unstrittig und die Beute reichlich war. Tag wandelte sich zu Nacht, und noch immer saßen sich die Elfen gegenüber, schweigend. Ihre Leiber trennte eine halbe Mannslänge, doch ihre Seelen waren verbunden in diesen Stunden, mehr denn je waren sie eine Einheit, waren die Eonabha’ra. Doch sollte deren Ziel sich ebenso wie der Tag gewandelt zeigen. So plötzlich wirken die Worte auf ihn selbst, dass E’lessar zusammenzuckte, als er zu sprechen begann: „Du sollst für mich reisen, in eine Richtung, die du dir selbst wählst, wie der Falke es tut, so lange sie dich nur aus dem Wald hinausführt.“ Die Stimme E’lessars war leise, fast sachlich-streng für die gesungene Sprache. Doch er war sich sicher, dass der Falke Weisung benötigte, kein Bitten. „Dort sei weiterhin der Falke. Dein Blick schweife über das Land. Setze die Jagd fort, wo dir die Beute lohnend erscheint.“ „Trage diesen Anhänger bei dir, er wird uns verbinden, und ich werde kommen und der Wind unter deinen Flügeln sein, wenn du meiner bedarfst.“ „Meine besten Wünsche begleiten dich. Mögen es auch dein Wunsch sein, wieder zurückzukehren.“ Beiträge in diesem Thread
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