Zwischen Sturm und Standhaftigkeit
Mollog Talfar
06.05.2026 22:31
zuletzt editiert: 06.05.2026 22:41
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Lord Talfar saß zur Abendstund noch im Gardehaus über den Berichten als der junge Gardist mit der Tür ins Gardehaus fiel.
„Lord Talfar, Lord ni`Dulana schickt nach euch. Vor den Toren Minnersbachs stimmt etwas nicht!“
Der Blick des Lords verdunkelte sich für kurze Zeit, seine Stirn lag in Falten
ehe er nur knapp nickte und das vor sich liegende Pergament aufrollte und die Feder zur Seite legte.
„So führt mich zu Lord ni´Dulana!“
Raschen Schrittes machten sich die beiden auf den Weg zum Stadttor.
Auf dem Wehrgang der Mauer angekommen erblickte auch er die Flammen in der Ferne, immer näher kommend.
Sein Weg endete dann zur rechten Seite Lord ni´Dulana, der ihm dann eine kurze Zusammenfassung berichtete.
„Wir müssen uns vorbereiten und die Stadt sichern!“
Abschätzend und kurz in sich gehend ließ er seinen Blick über die Wälder schweifen.
„Führe mein Schwert und gibt mir Kraft Nephele“
murmelt er in sich hinein, die Augen dabei geschlossen.
Dann öffnete er wieder die Augen, beendete des Weg seinen abschätzenden Blickes und erhebt wieder das Wort…
Die Alarmglocken schalten schon im Hintergrund.
„Lasst jeden Mann sofort antreten. Bemannt die Mauern mit den Bogenschützen!
Entsendet ein paar Männer um die umliegenden Höfe zu evakuieren.
Jeder Bürger soll sofort ins das innere der Stadt gebracht werden.
Bürger in der Stadt sollen sich in Ihren Häusern verschanzen, die Türen geschlossen halten.
Bringt die Bürger von Außerhalb in das Rathaus. Dort sollen diese sich verschanzen“
Mit den Worten verteilte er ein paar Befehle an die um sich stehenden Unteroffiziere.
„Postiert die Männer ein paar Männer zu Schwert ebenso auf der Mauer.
Der Rest soll die Tore von Innen verstärken und absichern!“
„Jawohl Lord Talfar!“
Mit den Worten verschwanden die Männer in die verschiedenen Richtungen.
Nur Lord ni´Dulana verweilte noch in seine Blickfeld.
„Lord ni´Dulana, lasst nach den anderen Lords schicken, gebt Lord Di´Loren bescheid..
Ich weiss nicht was uns noch erwartet...Jedoch werden diese Wesen diese Mauer nicht überqueren!“
Mit einem knappen nicken vollendete er dann seinen Plan. Nochmal in sich gehend ob das wichtigste damit getan sei.
„Schickt ebenso ein paar Holzfäller in den direkten umliegenden Wald, lasst diese ein paar Bäume fällen.
Auf das diese sich nicht zu einer Feuerbrücke zur Stadt entwickeln könnten“
Damit war sein letztes Wort gesprochen und alles nötige war in die Wege geleitet.
Sein Blick verharrte dann auf die Wälder. Seine Augen hatten schon einiges Unheil zu Gesicht bekommen.
Jedoch der Paladin und Lord hatte auch dieses Überstanden.
Ruhig und mit Sicherheit stand der Hauptmann reglos auf der kalten Steinmauer, der Wind zog an seinem Umhang.
Auf der Mauer herrschte keine Panik, nur gespannte Stille.. Und die Gewissheit, dass ihr Anführer nicht wanken würde.